Übersichtskarte

Next destination: Germany

Montag, 27.10.2014

Nun ist es soweit, die Sachen sind gepackt-

Backpacks

und die Aufbruchssstimmung macht sich breit.

Airport

7:00 Uhr morgens am Flughafen. Die frische Morgenluft verstärkt das Reisegefühl :)
Mittlerweile ist es 08:00, das Gepäck ist abgegeben-check

                                        durch die security- check

also heißt es nur noch- warten bis zur Boarding time!

 

Neuseeland hat mich auch freundlicherweise schonmal auf den kommenden deutschen Winter vorbereitet. So war unsere letzte Wanderung im Tongariro National Park zwar wunderschön, aber bitterkalt.

hiking

Eine der für mich tollsten/interessantesten Wanderung auf der Nordinsel, das Tongariro Crossing mit dem Mount Doom aus Herr der Ringe (mt. Ngauruhoe).  

red crater

Dieses mal hatten wir allerdings oben auf dem Red Crater (Altitude 1800) ca. 40km/h Windspeed mit gefühlten -10°C!

Campground

Die Kälte während der Wanderung war jedoch im Nachhinein recht angenehm, da wir ja in Bewegung geblieben sind und durchaus ausreichend Klamotten hatten. Doch gegen Abend hat der Wind auch weiter unten (Altitude 1200) auf unserem Campingplatz zugenommen. So hatten wir eine Windstärke von 30km/h (wenn nicht mehr über Nacht), die die Luft extrem abgekühlt hat. Es hat erst angefangen zu schneien und dann sind über Nacht alle Wasserhähne eingefroren. Das war eine sehr KALTE Nacht! :o

Also hiermit ersteinmal
Goodbye for now New Zealand! :)

 

Criss-cross through the country

Dienstag, 21.10.2014

Nach all den anstrengenden Wanderungen muss man sich ja auch mal was gönnen. So haben wir uns dann auf den Weg nach Rotorua gemacht, um dort ein heißes Bad zu nehmen in einem der natürlichen Hot Pools :)

Von dort haben sich die Wege getrennt und Edward und ich haben uns auf den Weg nach Taupo gemacht. Dort haben wir einen sehr schönen Campingplatz direkt neben einem Fluss gefunden, ein paar Kilomter entfernt vom Stadtzentrum.

Camping

Eddie my coconut finally cracked :)

 

Wir haben uns dann überlegt ersteinmal runter nach Napier zugehen. Eine schöne, kleine Art Deco Stadt. Dort hat es uns aber nur eine Nacht gehalten und dann sind wir doch wieder in Richtung Taupo. Einen Teil des Weges hatten wir eine nette kleine Fahrt in einem 1929 Cadillac, definitiv eine coole Erfahrung :) 1929 Cadillac

Im moment sind wir in einem kleinen Ferienhaus in Omari, relativ nah am Tongariro National Park und bereiten uns auf das nächste und für mich letzte Camping-Wander-Abenteuer in der interessanten Vulkanlandschaft vor!
Am Freitag/Samstag werden wir uns dann wohl auf den Weg nach Auckland machen.

Lake Waikaremoana

Mittwoch, 15.10.2014

Doch natürlich endet die Reise nicht in Tauranga. So hat das Surfboard dort einen neuen Besitzer gefunden und ich habe mich mit Edward auf den Weg nach Gisborne gemacht. Dort haben wir wieder Gregor, Sonja und Tobi getroffen, die uns dann mit in die Lake Waikaremoana Umgebung genommen haben :)
Dort haben wir einige sehr schöne Wanderungen gemacht. Es ist eine unglaublich schöne Umgebung und wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter. Die erste Nacht haben wir zwar gefroren, da es tatsächlich runter bis 0°C gesunken ist, sobald die Sonne untergegangen ist. Die nächsten Nächte konnten dann aber nur noch angenehmer werden, da wir auf das 'Schlimmste' gefasst waren.

Die ersten zwei Tage haben wir eine weniger bekannte, wunderschöne Wanderung zur Hütte direkt am Lake Waikati gemacht. Wir hatten dabei Glück und mussten nicht zurück laufen, da dort noch Boote waren, die eigentlich auf der anderen Seite des Sees sein sollten. Dementsprechend haben wir denen sogar einen gefallen getan, indem wir zurück gepadelt sind :)
Win - win - situation.  

Lake Waikati Boot back

 

Da wir noch unglaublich viel Zeit hatten an dem Tag, haben wir noch ein paar kleinere Wanderungen (1h) zu den nahegelegenen Wasserfällen gemacht. Bevor wir uns dann auf den Weg zum Campground gemacht haben.

 waterfall

Am nächsten morgen (gegen 12 Uhr :D ) haben wir dann die Wanderung zur Spitze des Bluffs, neben dem See gemacht. Von dort oben hatten man eine geniale Aussicht über nahezu den ganzen See und es war eine schöne Wanderung, bei strahlendem Sonnenschein :)

Lake Waikaremoana Track hiiiiigh up

Back up North

Mittwoch, 01.10.2014

Natürlich war Picton nicht die Endstation, sondern lediglich einen Zwischenstopp.

Zurück auf der Nordinsel wird es jeden Tag wärmer, was sehr angenehm ist.
Der zweite Eindruck von der Nordinsel war dieses mal jedoch: Oh mein Gott, hier sind soooo viele Menschen und so viele Autos! Der erste Eindruck dagegen, als ich gerade aus Deutschland eingeflogen bin: oh wie schön und leer es hier ist. Wie soll es denn dann werden, wenn ich tatsächlich wieder zurück nach Deutschland komme :D Naja, in ungefähr 9 Tagen weiß ich auch mehr dazu.

Auf der Nordinsel angekommen, habe ich mich direkt von Wellington auf den Weg nach Auckland gemacht, um dort dann mein gutes, zuverlässiges Auto abzugeben. In Wellington habe ich Fortunate, eine Freundin aus Dunedin 'eingesammelt'' und los ging es. Auf unserer Reise hoch, haben wir uns entlang der Westküste bewegt um doch auch noch etwas Szenerie dabei zu haben. Hoch nach New Plymouth und zu Mt.Taranaki, wo wir ein wenig gewandert sind.
mt.taranaki

hiking

 

nach dem Mt. Taranaki ging es weiter hoch in den Norden. Wir sind dabei durch Zufall in einem kleinen Örtchen namens Oparau gelandet. Dort gab es eine sehr schönen Campground for free und der Bestizer hat uns sehr viele Tips gegeben, was es in der Umgebung zu sehen gibt. So haben wir uns am folgenden morgen gegen 7 Uhr morgens auf den Weg zum Strand gemacht um den 'Hot Water Beach' bei 'Low Tide' zu genießen. Das frühe aufstehen hat sich auf jeden Fall gelohnt! :)
hot water beach

Nahc Oparau ging es weiter nach Raglan, die Surferstadt in Dunedin! Raglan ist ein sehr cooler kleiner Ort, wo ich mir durchaus vorstellen könnte länger zu bleiben. Wir haben allerdings nur einen kleinen Zwischenstopp dort gtemacht und ich bn noch einmal kurz ins Wasser gesprungen fürs Surfen, was ein MUSS ist wenn man schonmal dort ist! :)

Weiter ging es nach Auckland um dann am nächsten Tag zu gucken, dass ich mein Auto entweder verkauft oder auf den Markt kriege, doch soweit sollte es gar nicht kommen. Ca.30km vor dem Campground, den wir eigentlich erreichen wollten kamen wir auf Grund von etwas Schotter in einer Kurve ins schleudern und sind von der Straße abgekommen. Uns ist nichts passiert, alle Gesund und Heile, das Auto ist allerdings kaputt. Für den Preis, den es noch Wert ist kann ich es nicht reparieren, dementsprechend hieß es nun Abschied nehmen.
Doch fast noch schwieriger wurde es nun die ganzen Klamotten/Sachen, die sich so über die Zeit in meinem kleinen mobilen Zuhause angesammelt haben auszusortieren, sodass sie tragbar in mein Backpack passen. Das war durchaus eine Herausforderung, die einige Tage in Anspruch genommen hat. Doch auch das haben wir gemeistert und weiter ging es durch Coromandel mit Gregor, Sonja und Tobi, den Deutschen, die ich schon teilweise aus Deutschland kannte.
Als wir dann anschließend Tauranga erreicht haben, hieß es nun für mich auch Abschied von meinem Surfboard zu nehmen. Das war nämlich doch eher umständlich mit auf Reisen zu nehmen ohne Backpack.

Backpacking :)

Endstation Picton

Mittwoch, 24.09.2014

Nun ist es tatsächlich soweit, nach einem langen Aufenthalt auf der Südinsel wird es langsam Zeit sich nocheinmal der anderen Hälfte Neuseelands zuzuwenden!

5 Wochen reisen

ca.4421 Kilometer mit dem Auto zurückgelegt

ca.200 Kilometer wandern (mal mit großem, mal mit kleinem Backpack) hinter mich gebracht!

Nun gibt es viele kleine Geschichten zu erzählen und ich habe doch auch die ein oder andere Lektion hier gelernt.
Alleine reisen auf der Südinsel: eine Herausforderung an die Nerven (es gibt Tage wo man wandert oder fährt ohne auf eine Menschenseele zu treffen)

 
Das Leben aus dem Auto: eine große Veränderung (Wie kriege ich eine Ordnung in den kleinen Raum? Was kann ich einkaufen ohne das es schlecht wird? Mit was für einem Ausblick möchte ich denn heute Nacht einschlafen/ morgen früh aufwache?)

Insgesamt eine große Bereicherung und ein wundervolles Erlebnis!

 

Malborough Sounds Lookout :)

Nelson/Abel Tasman

Mittwoch, 17.09.2014

Nach dem kleinen Zwischenstopp beim Glacier habe ich mich wieder entlang der Westküste auf den Weg nach Norden gemacht. Da der Regen mich nahezu die ganze Fahrt lang verfolgt hat, habe ich keine Zwischenstops mehr gemacht und bin direkt noch nach Nelson gefahren.
Dort wurde es dann Zeit für den halbjährigen WOF für mein Auto, wobei sich dann herausstellte, dass ein paar Dinge doch Reperatur benötigen. Das war aber innerhalb eines Tages geschehen und dann ging es für mich zum nahegelegenen Abel Tasman in den Nationalpark und auf zur Wanderung.

Auf Grund der weniger vielversprechenden Wettervorhersage für die folgenden Tage habe ich mich dazu entschieden nur bis zur ersten Hütte zu wandern und am nächsten Tag zurück anstatt den 3-4 Tage Track komplett zu machen.
Doch auch meine 'kleine' Wanderung hat viele beeindruckende, schöne Stellen beinhaltet. So kommt man von den Bergen und Seen aus dem Fiordland hoch zur Küste und hat beeindruckende Sandstrände direkt am Berg.
Neuseelands Vielseitigkeit an Landschaften/Natur ist unglaublich beeindruckend!

The beginning of the Track view while hiking Break at Apple Tree Bay Stillwell Bay Stillwell Bay from the other side

arrival at Anchorage and final break :) Cleopatras Pool on the way back the beginning/end of the track - different weather RAIN 

FranzJosephGlacier

Sonntag, 14.09.2014

Langsam aber sicher arbeite ich mich an der Westküste hoch! Der nächste Halt war dann Franz Joseph Glacier. Dort habe ich eine Nacht verbracht um wieder ein wenig Ordnung in mein kleines zuhause (Auto) zu bringen. So wurden 'maintanance' Dinge wie Waschen und Food shopping dort verrichtet. Natürlich kann man den Ort ja auch nicht verlassen ohne eine kleine Wanderung zu dem Glacier zumachen. Ich muss allerdings zugeben, dass ich den Franz Joseph Glacier nicht so beeindrucken fand, wie den Rob Roy Glacier in  Wanaka. Letzteres hatte eine sehr interessante Wanderung bis zum Glacier und man kam deutlich näher heran.
Dennoch hier einen kleinen Eindruck von dem F.J.Glacier

Glacier Area Franz Joseph Glacier, behind the clounds

Part10/10CopelandTrack

Donnerstag, 11.09.2014

Nach meiner kleinen abenteuerlichen Wanderung/Fahrt, habe ich dann Tom in Wanaka eingesammelt und wir haben uns auf den Weg zur Westküste/Franz Joseph Glacier gemacht.Als kleinen Zwischenstop haben wir dann am Copeland Valley angehalten um dort eine kleine Wanderung zu starten. Auf Grund eines kleinen Umwegs (eine Stunde in die falsche Richtung) die Nacht vorher, kamen wir allerdings erst deutlich später am nächsten Morgen am Parkplatz an. Dort haben wir dann schnell Brote geschmiert und Taschen gepackt und los ging es: zur Welcome Flat Hut!
Es war auf jeden Fall eine coole Wanderung mit recht abwechslungsreicher Umgebung. Teilweise war der Weg sehr einfach zu wandern und es ging durch Waldgebiete oder über ebene Flächen, teilweise musste man neben dem Fluss über Felsen klettern :)
Das tolle an der 18km (one way) Tour waren die natural hot pools, die an der Hütte auf uns gewartet haben! Auf Grund der Sandflies sind wir erst Nachts ( nach 8 Uhr) da rein gegangen. Die Hot Pools waren unglaublich warm, dementsprechend habe ich es da nicht viel länger als 15min ausgehalten.

Am nächsten Tag hat es dann von morgens (6Uhr) an geregnet, ununterbrochen. Dementsprechend haben wir uns dazu entschlossen den Rückweg um einen Tag nach hinten zu verlegen. Die Hot Pools waren dann im Regen definitiv am besten! Da hatten sie dann auch tatsächlich die richtige Temperatur um es da locker 2h auszuhalten :)

Off into the forest  short break at the river hot pools hot pools on the way back :)

Part9/10 Rob Roy Glacier

Mittwoch, 10.09.2014

Amanda hat sich nach unserem kleinen Mount Cook Trip wieder verabschiedet und auf den Weg zurück nach Dunedin gemacht. Mein nächstes Ziel war nun die Westküste, doch auf Grund der begrenzten Anzahl an (befahrbaren) Straßen in Neuseeland führte mein Weg ein weiteres Mal durch Wanaka. In Wanaka wollte ich dann nochmal einen kleine Wanderung machen, während ich auf Tom (ein Engländer ebenfalls aus dem Hostel in Dunedin) warte. Meine kleine Wanderung war tatsächlich nur ca.2h, allerdings muss man dann nochmal mindestens 2h Fahrzeit von Wanaka bis zum Parkplatz hinzurechnen. Die Straße wurde auch von Kilometer zu Kilometer etwas mehr zur Herausforderung. Von einer guten ausgebauten Straße zu Schotter zu Schotter mit gelegentlichen 'Fords' zu überqueren!

Ford on the road hiking into the nowhere :) Lord of the Rings feeling Rob Roy Glacier good view point :D

Part8/10 Mt.Cook

Montag, 08.09.2014

Nach Wanaka gab es doch ein paar unerwartete Umwege, so habe ich mich zunächst auf den Weg nach Glenorchy gemacht um den nächsten Tag den Routburn zu beginnen. Überraschender Weise bin ich am Ende des Tages dann wieder in Dunedin geendet. Dort bin ich dann Freitag zu MIrrens Geburtstagsparty gegangen und habe die meisten des Etrusco Teams wiedergetroffen, das war super :) Am Sonntag habe ich dann Amanda eingesammelt und wir haben uns auf den Weg zu Mount Cook gemacht! Wir sind ein durch einen Teil der Nacht gefahren und haben dann irgendwann in der Gegend angehalten. Es ist immer spannenend am nächsten Tag aufzuwachen, wenn man irgendwo im dunkeln ankommt. So sah dann unsere Aussicht aus: 
Lake Tekapo
Vom Lake Tekapo ging es dann recht früh morgens weiter die letzen Kilometer zu Mount Cook, wo wir am Lake Pukaki vorbeigekommen sind:
Lake Pukaki blue river Breakfast at Mount Cook

Der Plan war ursprünglich bis zur Muller Hut hochzuwandern, dort zu übernachten und dann am nächsten Tag wieder zurück. Dafür war allerdings zu viel Schnee da oben, man hätte Eisaxt etc.mitnehmen müssen. Von daher haben wir eine Tageswanderung daraus gemacht und geguckt wie weit wir gehen können :)

Glacier Lake Mount Cook as far as we could get!
So haben wir die 1800 Treppenstufen hinter uns gebracht und sind ein wenig durch den Schnee gestafft! Hoch war nicht so einfach, aber auf dem Rückweg hatte ich definitiv die beste Schneerutsche, die ich bisher hatte! :)
Am nächsten Tag ging es dann wieder 'back on the road'!
back on the road

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